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Biopharmazeutika sind fester Bestandteil der therapeutischen Praxis

Biopharmazeutika verstehen. In den 80er Jahren wurden erstmals biotechnologisch hergestellte Proteine (sog. rekombinante Proteine) auf den Markt gebracht. Rekombinant hergestellte Proteine sind Eiweiße, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien/Hefen oder Zellen hergestellt werden. Allgemein werden diese als Biopharmazeutika bezeichnet.

Heute sind Biopharmazeutika, wie zum Beispiel rekombinantes Insulin, Interferon oder Erythropoietin aus der Praxis nicht mehr wegzudenken. In vielen Therapiefeldern gibt es auch keine therapeutischen Alternativen zu den Biopharmazeutika. Der Anteil von Biopharmazeutika an der Arzneimittelvielfalt liegt zur Zeit bei ca. 10 %, Tendenz steigend.[1]

Im Gegensatz zu den klassischen chemischen Wirkstoffen sind biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe komplexe, hochmolekulare Moleküle, große Proteine mit einem Molekulargewicht zwischen 5.000 und 145.000 Dalton, in einigen Fällen sogar bis zu 500.000 Dalton. Zum Vergleich: Aspirin hat ein Molekulargewicht von 180 Dalton.[1]


BIOPHARMAZEUTIKA
sind biotechnologisch hergestellte, rekombinante Proteine
sind komplexe, hochmolekulare Moleküle


[1] Schellekens, H., Follow-on biologics: challenges of the „next generation“, Nephrol Dial Transplant 2005; 20 (Suppl 4): 31-6


   
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